Alabaster Steinwalls Tagebuch

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Location: United Kingdom

Friday, March 24, 2006

25. Travia

Wir kamen bei einer Reihe von Obelisken an von denen uns der Zwerg verriet, das sie Illusionen sind. Er verriet uns auch noch als wir ihn durchschieben wollten, dass uns hier große Schmerzen erwarten würden. Glücklicherweise hatte ich dem Zwerg ein potentes Gardianum Artefakt abgenommen und aktvierte es bevor wir hindurch marschierten.

Der Zwerg war leider auf der anderen Seite der Illusion 3 Schritte zu weit gelaufen ( Vielleicht auf Grund des Schmerzes ? ) und stürzte einen Felsabhang hinab.

Der Gardianum hatte uns geholfen, dennoch wurden wir ziemlich geschwächt... hätte ich das Artefakt nicht benutzt wären mit großer Wahrscheinlichkeit einige von uns gestorben, auf Dank habe ich wie erwartet vergeblich gewartet, so sind meine Begleiter nicht nur götterlos sondern wohl auch fern jedweder guten Erziehung.


DAS TAL
Auf der anderen Seite angekommen, offenbarte sich uns ein majestätisches Tal. Tief eingelassen in den Felsen auf dem die Gor enstanden war, lag es fern jedweder Auswirkung durch die es umgebende wilde Wüste. Ein Wald und ein Dorf besiedelt von Sklaven waren am Fuße des Tals zu erkennen, sowie ein großer Turm auf einer Felsnadel.

Jetzt war es soweit, Bukhar platzte damit heraus, er erinnerte sich wieder und erzählte uns, dass er ein Wächter der Zeit ist und hier war um den Magier Liscom aufzuhalten, er hatte nämlich vor Borbarad zu befreien.

Borbarad ist nämlich gar nicht tot, Rohal hatte ihn nur verbannt in ein Gefängnis im Limbus zwischen den Welten. Durch die Erschaffung dieses Gefängnisses enstanden der rote Himmel, so wie die Risse im Limbus. Natürlich konnte sich unser einfältiger Zwerg einen Kommentar bezüglich, der ach so dummen und bösen Magier hier nicht verkneifen... Ich bin gespannt wann er an jemanden gerät der ihm seine Respektlosigkeit nicht so leicht verzeiht und durchgehen läßt wie ich es tue.

Wir wanderten auf dem Felsgrat am Rande des Tals auf den Turm zu, in dem wir Liscom vermuteten. Angekommen sahen wir uns vor einem verschlossenen Tor. Die einzige Möglichkeit war es auf einem sehr schmalen Grat an der Mauer des Turms entlang zu einem Hintereingang zu gelangen. Vanaria hatte den Turm umflogen und uns auf alles vorbereitet.

Natürlich wollten unsere ungestümen Herren am besten sofort vorstürmen und in ihren Tod stürzen. Glücklicherweise hörten sie dann doch auf mich und seilten sich aneinander... was im Nachhinein Bengram das Leben rettete.

Wir schlichen uns durch die Feste, trafen auf ein paar Schwierigkeiten derer sich aber unsere Kämpfer annahmen und sie beseitigten. Diese Chimären waren offensichtlich auch hier als Wächter eingesetzt worden. Bukhar hatte uns erzählt Liscom habe sie hier so vorgefunden und sie nicht selbst erschaffen. Insgesamt hatte dieser Liscom nicht sehr viel selbst geschaffen, das meiste waren wohl Arbeiten Borbarads, der ja nun schließlich ein Meister, wenn man es so nennen kann, der Chimärologie war.

Hier unterlief uns ein törichter Fehler, zuvor hatten wir noch darüber gesprochen, dass Liscom ein Beherschungsmagier war, jedoch über all die Aufregung hatten wir es nun vergessen. Wir stolperten wie dumme Anfänger in sein Beratungszimmer hinein und verfielen seinem Zauber.

Die Einzige, die umsichtig genug und leider auch während der zu kurzen Beratungsphase zu leise, war Vanaria. Sie blieb außerhalb des Raumes und außerhalb der Sichtweite Liscoms, was sie vor dem Zauber bewahrte. Eine sehr potente Variante des Bannbaladin hatte uns allen den Kopf verdreht. Außerdem fanden wir in dem Raum den sich freundlich mit ihm unterhaltenden jungen Herr da Merinal vor.

Vanaria lauschte kurz unserer Unterhaltung, aus der sie entnahm wo Liscom das Artefakt, welches Bukhars Seele beinhaltete aufbewahrte. Liscom ging wenig später dorthin und tobte dann ein wenig, da er nicht vorfand was er gehofft hatte.

Vanaria kam zurück wir befreiten uns nachdem der Bann von uns fiel und Bukhar offenbarte uns sein Geheimnis. Er war ein alter Drache und das Artefakt sein Karfunkel, der Speicher seiner Seele. Er stürzte sich darauf von der Brüstung um seine Verwandlung in seine echte Gestalt zu vollführen.

Wenig Zeit war nun, ich rannte Liscom hinterher und wollte ihn mit einem starken Ignifaxius zu Boden bringen, leider war er vorbereitet und unglaublich schnell, so entzündete er erst mit einem Ignifaxius selbst seine Bücher und wehrte gleichzeitig mit einem Invercano meinen Ignifaxius ab, der mich sicherlich umgebracht hätte, wäre ich nicht ausgewichen. Wieder hätte ich mich Ohrfeigen können, wie ein Anfänger bin ich dort hinein gegangen... natürlich hatte ein mächtiger Magier wie er, sicherlich Schutzamulette und ähnliche Mechanismen.

Ich rannte wieder runter, erzählte den anderen was er gerade tat und kümmerte mich erst einmal um Horatio, der nicht gerade gut aussah, nachdem wir durch das Portal geschritten waren. Dort geschah etwas unglaubliches, ich bekam Einblick in die Matrix des Körpers von Horatio und auch meines Körpers... ja die gesamte Magie des Balsam schien wie von selbst so perfekt wie noch nie zuvor zu wirken und wertete kleine Fehler in der Matrix von Horatios Körper sogar noch auf.

Eine so tiefe Einsicht in die Magie hatte ich nie erlebt und auch die Nachwirkung, war äußerst erstaunlich, so war mir nicht magische Kraft abhanden gekommen, nein ich war voll meiner Kräfte. Horatio sprach davon, sich noch nie in seinem Leben so "lebendig" zu fühlen und dankte mir. Auch wenn ich mir bis heute nicht sicher bin ob das mein Verdienst war.

Wir folgten den anderen um nun gestärkt Liscom das Handwerk legen zu können. Die anderen waren auf das Dach des Turmes gestiegen und stellten sich Liscom entgegen. Ich löschte die Flammen in der Bibliothek, auf dass es überhaupt noch eine Fluchtmöglichkeit für uns geben würde, wenn wir hätten flüchten müssen. Lautes Stampfen auf dem Dach und merkwürdige, widernatürliche Geräusche schreckten mich auf und ich kletterte so schnell ich konnte auf das Dach.

Ein Shruf, ein mächtiger 4 gehörnter Dämon hatte sich vor uns aufgebaut und meine Begleiter kämpften schon gegen ihn, jedoch nicht sehr erfolgreich. Mir fiel mein kleines Kästchen wieder ein, dass ich durch meinen Tauschhandel von Magister Okharim bekommen hatte. Ich wusste, das wir keine Chance gegen dieses Monstrum haben würden, also löste ich den Zauber aus und schubste das Kästchen unter den Shruf. Glücklicherweise hatte der Magister nicht übertrieben, es tat seine Wirkung und "entfernte" den Shruf von dieser Ebene der Existenz.

Diesmal wollte ich nicht den selben Fehler begehen und blendete Liscom mit einem Blitz, danach löste ich den Ignifaxius aus der ihn in Flammen setzte und ihn zurück taumeln lies. Kalendin setzte seinen Bogen an und schoß Liscom einen letzten Abschiedspfeil in den Kopf, daraufhin fiel der Magier brennend in den Abgrund.

Bukhar hatte inzwischen seine ursprüngliche Gestalt wiedererlangt und flog schwebend vor uns. Eine wirklich beeindruckende Gestalt, die sogar unseren Zwerg dazu brachte niederzuknien, was mich sehr verwunderte.

Er erzählte uns wie es dazu kam, das er im Körper eines Menschen gefangen war und überreichte jedem von uns Geschenke verschiedener Art. Er sprach auch noch davon uns verzeihen zu können für unser Verbrechen an der Zeit... nun man soll nicht mit Göttern diskutieren also beließ ich es dabei, jedoch muss für die Nachwelt festgehalten sein:

WIR haben KEIN Verbrechen an der Zeit begangen, wir wurden darin verstrickt ohne, dass wir gefragt wurden. Die "Bitte" einer Göttin schlägt man nicht leichtfertig aus.

Der Darei war verschwunden und der Bann über die Leute fiel ab, als Bukhar der eigentlich Teclador hieß den Turm zerstörte. Den Rest des Tages erklärten wir den Leuten was passiert war und bereiteten sie auf die bevorstehende Reise vor.

23. - 24. Travia

Die nächsten Tage reisten wir durch die eisige Kälte, immer auf der Suche nach einem windgeschützten Fleck in dem wir rasten konnten. Hier half uns Kalendins natürliches Gespür unglaublich weiter, ansonsten hätten wir uns wahrscheinlich verirrt oder wären erfroren.

22. Travia

Unsere Reise führte uns heute der merkwürdig unnatürlich aussehenden Felsformation näher, die mir wie eine Art Kralle aussieht. Bukhar sagte uns wir würden am Fuße der Kralle ein Tor finden, das in ihr Inneres führt, als Kalendin tatsächlich ein Tor erspähen konnte. Als wir näher kamen sahen wir, dass das Tor mit Zayad Runen verziert ist, die ich aber leider nie gelernt habe zu lesen.

Im Inneren der Kralle leuchtete uns ein blaues Licht entgegen, eine Art permanenter Flim Flam muss hier wohl in diese merkwürdigen Leuchtkugeln gezaubert worden sein. Im Eingangsbereich mehr Zayad Zeichen an der Wand, kreisförmig verliefen sie um den ganzen Gang. Bukhar erzählte uns davon, dass er hier großen Schmerz verspürte und ich kam zu dem Schluß, dass hier wohl sein Armband zu Bruch gegangen ist.. er hatte mit seiner großen Macht wohl an dieser Stelle den Beherschungszauber überwinden können. Es wurden hier noch mehr Menschen gefangen gehalten und wir sahen die Wächter, sowie den Führer dieser Leute.

Ein Zwerg hatte sich den finstren Machenschaften von einem Magier verschrieben und führte merkwürdige Chimärenwesen an, halb Schlange halb Echsenmensch. Das ganze hier ist wohl so etwas wie eine Mine für Mindurium und der Darei eine Art von Lieferant. Wir konnten beobachten wie er Nahrung brachte und das geschürfte Erz mitnahm.

Wir nahmen den Zwerg gefangen und töteten die gottlosen Chimärengestalten. Wie erwartet hatten meine gottlosen Begleiter etwas dagegen, dass wir den Zwerg verschonten. Was mich nur wunderte war die Beharrlichkeit mit der Bengram ihm den Tod wünschte, sind doch die Zwerge dafür bekannt, dass sie selbst Mörder nicht zum Tode verurteilen, sondern ihnen schwere Arbeiten aufgeben auf dass ihre Lebensflamme doch noch im rechten Lichte erstrahlen möge. Nunja was erwarte ich auch von einem dickköpfigen Narren wie ihm. Der einzige der mir zustimmte war Kalendin und Vanaria in Teilen.

Götterloses Volk...

Der Zwerg erwies sich doch noch als nützlich, da er uns zu seinem Herrn führen wollte dem er blind vertraute.

21. Travia

Mitten in der Nacht wurden wir aufgeweckt durch einen Angstschrei Vanarias. Sie griff sich ihren Stab und wahr schneller nach oben geflogen in die rote Dunkelheit, als irgend jemand auch nur ein Wort sagen konnte. Der Wind hatte aufgehört zu blasen und diese merkwürdigen Illusionen tauchten überall auf, tote wie von einer großen Schlachte erfüllten die Nacht.

Als der Wind wieder anfing zu wüten, verschwanden die grotesken Leichen.

Wir gingen am nächsten Morgen Richtung Norden auf einen schwarzen Basalt Monolithen zu, als die große Felsenkralle ein blaues Licht verströmte. Bukhar erzählte uns, dass er von dort kam so brachen wir mit unserer Vereinbarung und machten uns auf in diese Richtung. Die Wüste wurde hier noch kälter als zuvor, wie eine Eiswüste ohne Eis, noch trockener, noch tödlicher lag sie vor uns. Die Kälte kroch unter unsere Kleidung in unsere Gelenke und der Marsch wurde immer beschwerlicher.

Wir lagerten heute an einem Monolithen und erhofften uns etwas Windschutz von ihm, indem wir uns Zelte aus Planen bauten, die wir mit allem was wir hatten etwas nach oben abstützen. Ich sitze nun hier in der Dunkelheit und gerade eben hat der Wind aufgehört zu blasen, eine unglaubliche Stille... über mir sehe ich die Sterne, klarer noch als ich sie je zuvor zu Gesicht bekam, mir scheint es fast als sähe ich direkt in die Ebene der Götter. So muss es wohl sein, der Limubs hat an diesem Ort so viele Risse, dass sich... ja.. das sich Staub und Sterne treffen.

Erstaunlich, ganz wie es die Wahrsagerin vorhersagte... der Ort an dem sich Staub und Sterne begegnen....

Monday, January 16, 2006

20. Travia

Der Wagen ist verbrannt und nur noch kleine Teile sind übrig geblieben. Ein grausamer Wind bließ an diesem Morgen und wir machten uns auf an der von Vanaria beschriebenen Stelle emporzuklettern. Mit Hilfe der Kletterausrüstung und etwas Spucke, schafften wir die 30 Schritt schnell hinter uns zu bringen. Von nun an mussten wir "nur" eine Klamm empor laufen.

Der Wind der uns um die Ohren bließ trug Schreie an uns heran. Vanaria hatte von einem Reisebericht erzählt, den sie im Hesindetempel gefunden hatte. Dort war die Rede von solchen Dingen und das man sie ignorieren sollte. Plötzlich tauchte vor mir der Geist eines Pferdes auf, dass durch mich hindurchritt. Ich war wie starr vor Angst versuchte aber den anderen klar zu machen, dass dies nur eine Illusionsmagische Erschaffung war.

Aus dem Sandsturm kam uns ein Untoter entgegen, ein einzelner und ich dachte mir schon, dass das nicht alles gewesen sein kann. Jedoch wollte Bengram nicht hören und ihn aufs Korn nehmen. Kaum fing er zu kämpfen an kam über ein Dutzend aus dem Sandnebel und ich musste Bengram schnell mit einem Armatrutz verstärken.

Ein wenig Glück und viel Stockhiebe später, waren die Untoten erschlagen und wir konnten unseren Weg fortsetzen.

Als wir die Klamm fast verlassen hatten kamen wir an den Boronstempel. Die Türen des einst heiligen Gebäudes waren eingedrückt. Im Inneren war ein totales Chaos, die Gebeine von Verstorbenen lagen wild verteilt auf dem Boden herum und ich begann sofort aufzuräumen.

Da machten mich meine Gefährten auf ein Geräusch aufmerksam ich folgte ihnen um eine Kurve, da war jedoch nichts. Ein Odem offenbarte jedoch schreckliches! Das ganze Gebäude war magisch belebt und ich konnte nur noch "Raus hier" rufen und losrennen. Wir erreichten die Tür rechtzeitig, jedoch als wir sie geschlossen hatten, musste sich Vanaria ohne das wir es bemerkten nach innen gebracht haben und sie war somit eingeschlossen... ( Cliffhanger )

( Weiter gehts)
... Kaum hatten wir die Tür geschlossen, versuchten wir verzweifelt sie wieder zu öffnen, jedoch schien sie sich festgesetzt zu haben, der ganze Staub auf dem Boden hatten die Tür blockiert. Mit vereinten Kräften schafften wir es die Tür einen Spalt weit zu öffnen.

Von innen schlug die mächtige Knochenkreatur wütend gegen die Tür. Bengram quetschte sich durch den Spalt um sich zwischen die Kreatur und Vanaria zu bringen, was ihr genügend Zeit gab um aus dem düsteren Ort zu verschwinden.

Bengram folgte nur einen Augenblick später und half uns die Tür abermals zu schließen, während das Knochenwesen wütend ob seiner entglittenen Opfers gegen die Tür schlug und prügelte. Ein paar Augenblicke später, nachdem wir uns von der Tür entfernt hatten, hörten die Schläge auf und es kehrte wieder trügerische Ruhe ein in die kalte Wüstenlandschaft.

Bukhar bekam wieder einen Teil seiner Erinnerungen zurück und erzählte uns von der Vergangenheit der Gor, die eins ein blühendes Plateau war. Bis der Schwarm sie kahl gefressen hatte.

Wir reisten weiter von in die Gor hinein und ich versuchte mir eine Karte anhand von markanten Punkten am Horizont zu fertigen um nicht den Überblick über unsere Position zu verlieren.

Wenig später kamen wir in die Nähe eines großen Basaltfindlings an dem unser Elf eine merkwürdige Verwirbelung wahrnahm.... einen kurzen Augenblick starrte ich in die Richtung, bis auch ich es sah... ich kannte diese Verwirbelung, wir mussten schnell von hier fort, ein wildes Limbustor würde sich hier gleich öffnen und alles einsaugen was nicht weit genug entfernt ist. Wir rannten so schnell wir konnten in die Entgegengesetzte Richtung, was uns weiter in die Richtung führte in die wir nicht gehen wollten, zu Borbarads Feste, eine große Kralle mitten in der Wüste.

Kalendin fand eine seltsame Staubverwirbelung die über eine Vertiefung im Boden blies. Dort war es wärmer und völlig windstill. Wir kletterten hinab und verbrachten dort die Nacht.

19. Travia

Nachdem wir uns ausgeruht hatten, machten wir uns schlussendlich auf nach Ehristar der Heimat Bukhars. Ein weiterer dieser "Zufälle" die mir Sorgen machten.

Das Land um die Gor wurde immer trockener je mehr wir uns dem verfluchten Tafelberg näherten. Die Vegetation beschränkte sich bald auf Olivenbäume und ein paar Büsche.

In Ehristar lernten wir Bukhars "Pflegefamilie" kennen, die ihn vor einem Jahr in der Nähe der Gor schwer verwundet gefunden haben. Sie zeigten uns die Stelle und übergaben uns noch einen Armreif, der aus Mindorium gefertigt wurde. Eine magische Analyse führte zu Tage, dass mehrere Zauber der Beherschung einst auf diesem Band lagen. Der Armreif war in 2 Teile zerbrochen, wohl eine Auswirkung der gewaltsamen Zerstörung des Zaubers.

Außerm erzählten mir die "Eltern" noch von einem Magier der Bukhar früher einmal untersucht hatte, dem stattete ich einen Besuch ab und wurde abermals mit noch mehr beunruhigenden Fakten versorgt. Er sprach davon, dass jemand Reisende mit Absicht hier in die Nähe der Gor schickte, unter dem Vorwand es sei der kürzeste und beste Weg nach Khunchom.

Ein Mann, der von sich selbst sagte er komme aus Fasar hatte den Leuten in Thempis gesagt sie sollen diesen Weg wählen. Falls wir heil aus dieser Sache heraus kommen, werde ich diesem Herrn wohl mal auf den Zahn fühlen müssen.

Am Abend waren wir beim Wagen der da Merinal angekommen und fanden dort Spuren von dämonischer Zerstörung. Eine unglaubliche Kraft hatte die Pferde zermalen und den Wagen aufgerissen. Im Innern des Wagens fanden wir den völlig vertrockneten grotesk da sitzenden Leichnams einer der da Merinal. Wir verbrannten den Wagen um seiner Seele Frieden zu geben und ich hoffe zutiefst, das der Herr Boron sich seiner annimmt. Ein widerlicher Wind pfeift vom Tafelberg herunter und bringt den schneidenen Sand mit, der unsere Kleidung angreift. Wir sitzen gerade unterhalb der Gor und ruhen uns aus bis es hell ist.

18. Travia

Wir kamen heute in Thempis, der letzten großen Stadt vor der Gor an und erhohlten uns ein letztes mal und statteten uns mit allem aus, was wir benötigen würden.

Ein Bett... ich liege gerade in einem Bett und genieße den Luxus ein letztes mal bevor wir uns auf den staubigen Weg in die Gor machen.

16. - 17. Travia

Ich ging heute früh zur Akademie um dem Magister von meinen Untersuchungen bei Bukhar zu berichten. So sehr er mir auch vertraute, meine Geschichte konnte er mir fast nicht glauben, war jedoch sehr beunruhigt über die Tatsache, dass etwas so mächtiges in seiner Nähe war.

Ich berichtete ihm von unserem Plan und er war bereit uns zu unterstützen, was mich froh stimmte. Ich überließ ihm den gefangenen Dschinn zum Dank für sein Vertrauen. Er überließ uns dafür ein Artefakt, das fähig war sogar einen 2-fach gehörnten Dämon zu bannen.

Wir reisten noch am selben Tag auf dem Mhanadi entlang der Gor entgegen.

Monday, January 09, 2006

15. Travia

In Kunchom angekommen trennten wir uns, jeder hatte etwas zu erledigen. Doch bevor sich auch nur einer von uns dem gewünschten zuwenden konnte, liefen wir an an einem Propheten vorbei, einem dieser üblichen Unheilsverkünder er war ganz aufgeregt als er wütend auf uns zumarschierte und seine Verkündungen brüllte. Jedoch geschah etwas merkwürdiges als er Bukhar anfasste, er schrie auf und war erblindet. Ich sah es als meine Pflicht an mich um den Alten zu kümmern und nahm ihn mit zur Akademie.

Ich für meinen Teil ging sofort zur Akademie um das Artefakt abzugeben. Magister Khadil Okahrim empfing uns bereitwillig, ob das nun an mir oder vielmehr an meiner charmanten Begleitung in Form von Vanaria lag vermag ich nicht zu deuten. Nachdem ich das Artefakt abgegeben hatte, bat ich den Magister sich den so plötzlich Erblindeten anzuschauen.

Tatsächlich war dieser Mann eine Art von Magiedilletant und dieser Umstand sowie die Tatsache, dass seine Fähigkeiten nie ausgebildet wurden hatte wohl dazu geführt, dass er von Vision geplagt wurde. Der Magister vermutete den Grund der Erblindung bei einer Art Überladung und einem Zauberpatzer der entstand als er Bukhar untersuchte. Bukhar mh... ich werde ihn mir näher betrachten müssen, soviel ist klar.

Ich schrieb mir die wirren Aussagen des Alten auf und ging in die Bibliothek der Akademie um eine Übereinstimmung mit anderen Vorhersehungen zu finden, außer einem sehr interessanten Hinweis auf eine "An Alfaner Prophezeihung" fand ich nichts.. jedoch brannte sich mir dieser Satz in den Kopf:

"Zweimal nicht einmal wird der Rabe nach dem Thron des Herren über Zwölf greifen"

Nostriathamus hat diese Prohphezeihungen verfasst, vielleicht kann ich woanders mehr über ihn herausfinden.

Der Alte sprach noch von folgenden Dingen:

  • Am 9. Tag des 9. Monats würde das Unheil kommen
  • Wenn die 9flüssige Echse ohne Seele oder die Seele ohne Echse kommt
  • Wenn die Festung übers Wasser wandelt
  • die Dornen im verfluchten Dschungel im Norden beginnen zu wuchern

Der Rest des Tages verlief ruhig und Vanaria hatte den alten Mann an eine Pilgertruppe übergeben, die ihm helfen würden können.

Am Abend jedoch ereilte uns ein erneuter Schock, Vater da Merinal kam mit einem ihrer Wagen ins die Stadt gerast und erzählte uns unter Tränen, dass ein finsterer Gallertartiger schwarzer Dämon seine zwei Söhne getötet habe in der Nähe des Dorfes "Ehristar". Sie wahren wohl zu Nahe an der Gor gereist und hatten eine der finsteren Kreaturen auf sich aufmerksam gemacht.

Diese Häufung von Angriffen aus der Gor in so kurzer Zeit konnte - so vermute ich zumindest - kein Zufall sein.

Als wir gerade am reden waren, kam ein weiterer zu Hilfe ein Elf! Wohl ein Bekannter von Vanaria und Tjalt. Sehr zu meiner Freude, da ich von ihm etwas mehr Hirn und Vorsicht erwarte als von unserem ungestümen, bärtigen Freund.

Um mehr über diesen Vorfall herauszufinden und um mehr Gewissheit zu haben, wie es um die beiden verbliebenen Brüder stehen mochte, gingen wir zur Akademie um abermals die Hilfe von Khadil Okharim zu erbitten. Es war nun schon spät in der Nacht und wir hatten großes Glück ihn überhaupt wach anzutreffen.

Vanaria und Calendin hatten mich begleitet, jedoch waren die Informationen nach denen ich suchte in einem abgeschlossenen Teil der Bibliothek unter Verschluß und die Gesetze der Gilde verboten jemand anderem außer einem würdigen Magier diese Räumlichkeiten zu betreten, Vanaria war über diesen Umstand sehr zu meinem Bedauern erbost. Wenn sie die Schrecken, die ich in diesem Buch sah gesehen hätte, wäre sie sehr froh darum gewesen draußen geblieben zu sein.

Ein teuflisches Buch angefertigt von einem wohl irren Illusionisten, der bewegte Bilder, nein belebte Bilder von Dämonen samt deren Beschreibung in dieses Buch bannte. Wenn ich die Augen schließe habe ich das Gefühl, dass mich diese Bilder verfolgen, ich freue mich so gar nicht auf heute Nacht.

Der Dämon, der die da Merinals überfallen hatte musste ohne Zweifel ein "Dharai" gewesen sein. Er entspricht genau ihrer Beschreibung, sowie dessen was Vanaria im Geiste der armen Seraya gesehen hatte.

Dharai: Verwandschaft mit "Je Chrizlayk Ura"
  • Stark
  • Kampfdämon
  • 2 gehörnt
  • nicht von sich aus aggressiv
  • loyal
  • sehr widerstandsfähig
  • sein Schleim ist ätzend
Als wir von der Akademie mit dieser Information zurück kamen, wollte ich mir über etwas noch Gewissheit schaffen und untersuchte Bukhar abermals. Tatsächlich, Okharim hatte Recht gehabt. Ich bin fast erblindet, so hell war die magische Kraft für, die der Odem meine Sinne geöffnet hatte. Unglaublich, eine solche Macht hat normalerweise nur ein Halbgott oder etwas ähnliches. Mit diesen Gedanken zu Bett gehen, wird den Schlaf nicht weniger schrecklich Machen als die Bilder der Dämonen.

7. - 14. Travia

Der weitere Verlauf der Reise war wieder ruhig, wir blieben auf der größten Straße um uns nicht zu verlaufen und hatten die Gor deshalb auch schnell in sicherer Entfernung hinter uns gelassen, was mich sehr beruhigt.

6. Travia

Der Morgen dieses Tages sollte eine Überraschung bringen. Ich wurde von Kampfeslärm aus dem Schlaf gerissen und eilte in meinem Schlafgewand nach draußen nur um mit ansehen zu müssen wie es Bengram schon wieder geschafft hatte sich in Schwierigkeiten zu bringen. Glücklicherweise war ihm Bukhar zu Hilfe geeilt.

Ein wahrhaftiger Mantikor bedrohte die beiden und so verlor ich keine Zeit und zauberte einen, so muss ich sagen sehr gut gelungenen Fulminictus auf dieses Biest, der ihm auch den Rest gab.

Vanaria und ich eilten zu dem toten "Tier" und holten uns unseren Teil der Beute, der Stachel hatte noch kein Gift verloren an Bengram oder Bukhar und so war mehr für uns beide geblieben. Zwei ganze Phiolen konnten wir abfüllen, eine erfreuliche Menge. Ich bin gespannt was ich über dieses Gift in Erfahrung bringen kann und vor allem welche Alchimistischen Tinkturen sich damit zusammen stellen lassen.

Die Gor war inzwischen gefährlich nahe gekommen und wir machten uns schnell daran diese von roten Blitze erfüllte Gegen hinter uns zu lassen.

24. Efferd - 5. Travia

Eine ruhige Reise durch das schöne Land der Tulamiden. Am Mharadi entlang ließen wir die Seele baumeln. Etwas mehr richtige Betten und richtige Unterkünfte mit einem warmen Bad wären natürlich noch besser gewesen, aber der Fluß bot genug Möglichkeiten sich zu reinigen.

Wir verließen den Fluß gegen Ende Efferd um die Gor oberhalb zu passieren. Wir kamen im Dörfchen Samra an, eine schäbige Unterkunft auf Stroh schlafend war alles was wir für unser Geld bekommen konnten.

Monday, December 19, 2005

23. Efferd

Ein ruhige Tag geht dem Ende entgegen, der letzte Tag unserer Reise ich werde mich gleich in ein heißes Bad legen und mir den Staub aus den Gelenken waschen. Wir sind in einem kleinen Örtchen namens Erkenstein angekommen und werden von hier aus unsere weitere Reise nach Kunchom planen.

20. - 22. Efferd

Eine ruhige, aber leider nicht weniger staubige Reise verlief diese Tage völlig friedlich und ruhig. Den Blutpass hatten wir hinter uns gelassen und die Anspannung war endlich von mir gewichen. Ich meditierte des Abends um schnell wieder zu Kräften zu kommen, was mir erfolgreich gelang.

Sunday, December 18, 2005

20 Efferd

Es war tief in der Nacht, als wir begannen Rako ( dem Vertrauten Tier unserer Hexe ) zu folgen. Der Weg führte uns den Berg hoch, ein schroffer Fels an dem wir unsere Hände schunden. Auf dem halben Weg stürzte Bengram ab und hing nur noch von seinen Beilen, die er in den Fels geschlagen hatte, getragen vor einem Abgrund. Ich beute mich über die Felskannte und reichte ihm meinen Stab herunter, an dem er hochklettern sollte. Leider ging unser Vorhaben schief, da Tjalt zu ruckartig an mir zog. Bengram stürzte hinab und hatte Glück im Unglück. Er landete auf einer Plattform nur 10 Meter tiefer, wir eilten den Berg hinab um ihm zu helfen allerdings wollte er sich von mir nicht helfen lassen.... Zwerge....

Als wir gerade unseren Blick nach oben richteten, offenbarte sich uns ein zugegebenermaßen fantastisches Bild, ein großer Dschinn der Lüfte stand auf der Felsspitzen neben einer interessanten Felsformation und sprach mit Vanaria ( der Hexe ). Ich eilte den Berg hinauf um mit dieser mächtigen Manifestation der Elemente noch ein paar Worte zu wechseln, kam jedoch zu spät. Mit einem zornigen Schrei verschwand der Dschinn.

Der Dschinn hatte offensichtlich Seraya gefangen genommen, nachdem sie ihn gerufen hatte und sich von ihm gewünscht hat, er möge sie von ihrem Vater wegbringen. Vanaria hatte ihn ebenso gerufen und wünschte sich nun, dass er Seraya freigeben sollte. Er stellte die Bedingung, das wir uns als würdig erweisen sollten. So etwas passiert wenn sich ein Element einbildet es hätte Persönlichkeit.. pah.. ich weiß warum die Elementarmagie nichts für mich ist, diese aufgeblasenen Elementwesen die sich für etwas besonderes halten, gar für anbetungswürdig.

Hinter der Bergkuppe tat sich uns ein fruchtbares Tal auf und hinter diesem Tal auf der nächsten Bergkuppe war das Schloss des Dschinns in dem wir Seraya befreien sollten und uns als würdig erweisen. Dies musste aber bis zum Morgengrauen geschehen. Keine Zeit zur Rast blieb uns übrig, so gingen wir los und kletterten ins Tal hinab.

Im Tal war ein dichter Wald zu überwinden, was mir bis jetzt noch in den Knochen steckt, diese ganzen Büsche und meine Schuhe... ich muss mir neue Schuhe kaufen.. bei nächste Gelegenheit. Zuerst wollte der dickköpfige Zwerg vorstürmen, aber nachdem ich mir schon dachte, dass er uns mit seiner Kampfeslust in mehr Schwierigkeiten bringen würde, als ich Lust hatte empfahl ich das Tjalt vorgehen möge, als derjenige, der sich im Wald am besten von uns allen auskennt.

Eingeschnappt begab sich der Zwerg ans Ende der Truppe und viel immer weiter zurück, bis er plötzlich gänzlich verschwunden war und wir ein Knurren vernahmen. Horation lief los, jedoch hörte ich freudiges Jauchzen aus dem dunkel und war mir sicher der Zwerg würde zurecht kommen. Als es nach einer halben Minute noch nicht in Ordnung war reif Horatio "Hier sind zu viele!" und wir eilten ihnen zu Hilfe. Schon wieder waren es diese Khoramsbestien, widerliche Viecher. Wir hätten zusammen bleiben sollen, dann hätten wir ihnen sicherlich so imponiert, dass sie uns in Ruhe gelassen hätten.... aber wer hört schon auf dem Magier.. ts.. Der Zwerg wurde von ihnen fast getötet und ich tat mein bestes ihn ohne Magie zu verbinden, wer weiß wozu dieser Irre fähig ist wenn man ihn gegen seinen Willen mit Magie heilt.

Wir schleppten uns weiter verletzt durch den Wald und kamen schließlich bei der Festung an. Horatio kann einen wirklich zur Verzweiflung treiben.. er bildet sich ständig irgendwelchen Blödsinn sein, diesmal glaubte er das er krank sein würde, wegen der Khoramsbestien.. ts.. und was soll ich wegen meiner Schuhe sagen???.. die sind wirklich kaputt.. überhaupt nicht eingebildet.. gut sie sind nicht kaputt, aber sie sind schmutzig.. ziemlich sogar.

Ahm.. wo war ich.. achja.. wir schlichen uns in die Festung in einen Turm, der voll von toten Zwergen war. Diese Unglückspilze sind wohl direkt in eine Falle eines fehlgeleiteten Geoden gelaufen, sie waren von Erzspießen die aus dem Boden wuchsen durchbrohrt. Nach diesem Raum kamen wir in eine große innere Halle, in der Luftelementare umher huschten und sich um Säulen schlangen, sie tanzten einen fürchterlichen Tanz. Als wir versuchten uns an ihnen vorbei zu schleichen, wurde unser Zwerg, der leider etwas laut war von einem der Geister erfasst und quer durch den Raum gegen die Wand geworfen, glücklicherweise sind diese Zwerge sehr gut gepolstert und ihm geschah nichts. Tjalt war ebenso ungeschickt jedoch schrie ich auf, lenkte ihre Aufmerksamkeit auf mich und rannte aus dem Raum.. sie sausten mir hinterher und verpufften, als sie ihren Kraftkreis durchbrochen... soviel zur intelligenten Elementarwesen..

Natürlich wusste niemand meine Leistung zu würdigen, was hatte ich auch anders erwartet.. ich hatte mein Leben riskiert und nicht einmal ein freundlicher Blick wurde mir dafür zuteil.

Nun waren wir in einer Art Alchemie Labor angekommen, dort hatte der Geode sein Tagebuch in die Wand geritzt und es waren einige uralte ausgetrocknete Kräutertinkturen zu finden. Ich packte eine Flasche ein, in der noch Etwas erhalten geblieben war. Bin mal gespannt was das für eine Kräuterbrühe ist.

Einen Stock höher fanden wir einen Gegenstand, von dem der Geode in seinem Tagebuch gesprochen hatte.. er versuchte die Luft einzufangen und das Erz zu beherschen. Mir scheint, er ist auf seinem Weg zur Macht wohl etwas wahnsinnig geworden, denn dort an den Wänden schrieb er immer und immer wieder einen bestimmten Satz. Als wir diesen laut vorlasen konnten wir den Korken des magischen Gefäßes - wie eine Untersuchung ergab - entfernen und es strömte mit ungeheurer Macht Luft in es hinein. Schnell schlossen wir den Deckel wieder, waren uns aber nun sicher eine mächtige Waffe gegen den Dschinn zu haben.

Wir verließen das Labor und gingen in den Keller dort sahen wir den Geoden, versteinert überrascht schauend vor einer Tür stehend. Er wurde wohl überrascht als er gerade versuchte einen Erzdschinn in einen Raum zu bannen. Im inneren des Raumes sahen wir Seraya als Steinstatue am Ende des Raumes. Als wir näher kamen formte sich das Gesicht eines Erzdschinn aus der Wand und es sprach zu uns, sagte wir müssten uns Würdig erweisen und nur ihre Bräutigam würde sei befreien können.

Nun war es genug, diese Elementare hielten sich wohl für Götter... dabei kochen auch sie nur magietechnisch gesehen mit Wasser. Ich ging vor zu Seraya und löste den Versteinerungszauber auf.. das erste was diese bildhübsche Frau allerdings tat, war zu Horatio zu laufen, wovon sie durch Erzspieße abgehalten wurde... ich konnte sie doch nicht so umkommen lassen und wollte mich gerade an ihrer statt in die Gefangenschaft begeben, jedoch offenbarte der Elementar Horatio die selbe Möglichkeit und als er einwilligte ließ er Seraya gehen und sprach, dass er nun frei war. Ein Trick ein simpler Trick... dieser Horatio hat wirklich mehr Glück als Verstand.

Kaum hatten wir Seraya befreit verschwand der Dschinn und die Höhle begann einzustürzen, wir rannten nach oben, wo wir mitten in die Arme des Luftdschinn liefen, der verständlicherweise sehr ungehalten darüber war, dass wir seine Braut raubten. Ein kleines Plöpp ein kurzes Zapp später und der Elementar war in der Flasche des Geoden gefangen, die ich natürlich sicher in meinem Gepäch verstaute, wer weiß wozu sie noch nutze sein könnte. Wir machten uns auf den Rückweg und kamen unbeschadet, mehr oder weniger ins Lager der "da Merinal" zurück. Eine große Feier ging von statten, der ich aber aufgrund meines hohen Kraftverlusts bei der Befreiung Serayas nicht beiwohnen konnte.... wofür mir natürlich wieder niemand dankte... nicht einmal dieser Frauenheld Horatio, der nun die Früchte meiner Magie genießen würde...

Jetzt sitze ich hier, in einem der Wagen und schreibe bei Kerzenlicht diese Zeilen, mein Kopf dröhnt und ich fühle mich leer und ausgelaugt... und auch wenn ich das richtige getan habe frage ich mich doch immernoch, tue ich es auch mit den richtigen Leuten? Sind diese Menschen meine Anstrengungen wert? Die Risiken die ich heute nach eingegangen bin, hätten mich schon wieder mein Leben kosten können. Aber hinfort mit diesen dunklen Gedanken, ich werde mich nun zu Bett begeben, der morgige Tag wird wieder Licht in meinen müden Geist bringen.

Sunday, December 11, 2005

19. Efferd

Ein an sich ruhiger Tag geht zu Ende, wir schlagen gerade unser Lager auf... Halt.. da ist Geschrei! Fackeln auf dem Berg. Dieser dumme Zwerg hat nichts besseres beizutragen als mich anzubrüllen ich solle meinen Mund halten und diese nicht auch noch verscheuchen.... wirklich unglaublich wie ein einzelnes Wesen so kurzsichtig sein kann.

Es sind Ferkina! Ich mache mich bereit, falls ich diese Zeilen nicht fortsetzen kann und jemand dieses Buch findet, sagt meiner Akademi, dass meine Schulden nicht beglichen wurden tut mir leid und sie mögen doch bitte meinen Vater deswegen nicht behelligen.....

Ein Glück wir haben sie überwunden... einige unserer Begleiter der Gauklertruppe sind Gefallen und Horatio wurde schwer verletzt.. diese Ferkina kämpfen wie irre.. wir hatten Glück... doch der Zwerg ist tatsächlich traurig das der Rest von den Krähen der Hexe verjagt wurden... ich werde ihn wohl nie verstehen... schon wieder Geschrei!

Seraya da Merinal ist verschwunden, sie ist nicht in ihrem Wagen, hoffentlich das dieses dumme Mädchen keinen großen Fehler begangen.

18. Efferd

Ein nebliger Tag begrüßte mich heute Morgen. Mittem am Tag griffen unseren Frauenheld und seine Liebschaft 3 Khoramsbestien an. Merkwürdiges Getier.. glücklicherweise kamen wir rechtzeitig um sie zu verscheuchen. Leider sah unser einfältiger, kleiner Zwerg, das nicht so. Er beschwerte sich lauthals, dass ich sie verscheucht hätte mit meinen Rufen. Dieser vorlaute Wicht beginnt mir ob seiner inbrünstigen Kampfeswut und seiner Unbedarfheit zu missfallen. Eines Tages werde ich ihm Manieren beibringen müssen, oder er wird uns und sich, in noch mehr Schwierigkeiten bringen als er es schon getan hat.

Der Geschichtenerzähler erzählt uns vom Tor des Windes, einer alten Volksgeschichte über eine Felsformation, an der ein Tulamide einen Dschinn der Luft um einen Gefallen bat. Seine Frau wurde vom lüsternen Khalifen geraubt und er wollte sie zurück. Der Dschinn brachte ihn zu seiner Frau und tötete den Khalifen. Der Erzähler warnte uns jedoch davor Dschinne um Gefallen zu bitten, da sie, so erzählt er, immer ihren eigenen Willen haben und nicht immer so handeln wie man es gern hätte.

17. Efferd

Ein ereignisloser Tag mit Dreck und Staub ging nur zäh vorbei. Das Lagern am Abend machte mich auch nicht gerade glücklicher... der Blutpass steht uns morgen bevor, ich hoffe, dass keine der Erzählungen dieses immer merkwürdiger werdenden Erzählers wahr werden. Es ist eine sehr schlechte Stimmung im Lager.

16. Efferd

Heute war der Aufbruch, wir wurden eingewiesen und der Geschichtenerzähler hatte nichts bessers zu tun als sein Talent damit zu vergeuden uns grauenhafte Geschichten über die Ferkina zu erzählen. So sehr ich sein Talent auch bewundere, aber die Moral zu schmälern ist sicherlich keine kluge Idee. Ich bin gespannt was uns noch erwartet.

Außerdem bin ich gespannt welchen Fehler dieser Horatio noch begehen wird. Vielleicht werde ich ihm magische Unterstützung zukommen lassen, damit er uns alle nicht in Schwierigkeiten bringt.

15. Efferd

Wir haben heute einen merkwürdigen Geschichtenerzählen getroffen. Er berichtete uns vom Sagenumwobenen Draconia Festung. Naja.. in meinen Augen ist das pure Idiotie diesen Berg hinauf zu rennen. Etwas jedoch war merkwürdig an diesem Mann, er war fähig ein Ritual zu beschreiben, dass dort auf Draconia von statten gegangen sein muss.. mh... er beschrieb ganz deutlich von den Auswirkungen her, eine der Sieben Formeln der Zeit, was aber nicht sein kann da sie doch verschollen sind. Er sprach davon sein Gedächtnis verloren zu haben, was mich noch stutziger machte. Eine magische Untersuchung des Deliquenten brachte jedoch hervor, dass keine magische Begabung vorhanden ist.. jedoch habe ich die Vermutung das dort Bahnen zu sehen waren, die eigentlich einmal gefüllt waren wie ausgetrocknete Flussbahnen.

Der Geschichtenerzähler berichtete uns von einer Gauklerfamilie, die "da Merina". Wir erfuhren, dass sie ebenfalls über den Pass wollen und noch nach etwas Schutz suchen und bereit sind gut dafür zu bezahlen. Das Lager waren ein wilder Haufen von Athlethik und Tanz, von Licht und Zauber, diese Leute wissen sich zu präsentieren und feierten bis in den späten Abend hinein. Wir bekamen den Auftrag, doch dieser vermaledeite Einfaltspinsel Horatio versucht doch tatsächlich vor den Augen es ehrenwerten Oberhauptes der Gauklerfamilie mit seiner Tochter anzubendeln. Der argwöhnische Blick der ihm deswegen zu teil wurde, war kaum zu übersehen.

14. Efferd

Nach einer längeren Reise kamen wir in Tent an, von wo wir einen Pass über den Raschtuhlswall nehmen wollten. Bei der Gelegenheit wollte ich einen Abstecher nach Punin machen um meine neue Erungenschaft, die magische Lampe des Namenlosen Kultes dort untersuchen zu lassen. Meine bescheidenen Fähigkeiten in der Analyse von magischen Artefakte hatte leider nicht ausgereicht um meine Neugier zu befriedigen.

Dort angekommen legte ich die Lampe einem Magister vor, der nach der Untersuchung so hell auf begeistert war, dass er mir anbot die Lampe zu erwerben. Am Abend machte er mir ein Angebot was ich nicht ablehnen konnte. Diese vermaledeiten Schulden... die Untersuchung der Magie in diesem Artefakt hätte mir so viel Ruhm und Geld bringen können, dass meine Schulden ein für alle mal getilgt gewesen wären. Ich kann mir sowas aber nicht leisten.... und so blieb mir nichts anderes übrig als das Geschäft einzugehen. Das Artefakt ist mit einer mächtigen Abart des Motoricus erfüllt und besitzt eine potente Form eines Hellsichtzaubers. Der Magister versprach mir, das jedes Ergebnis der Bibliothek meiner Heimat Akademi zugesendet wird, auf das die dortigen Adepten und Magister daran teilhaben können... wer weiß vielleicht werden meine Schulden dadurch gemildet.

Monday, December 05, 2005

Erster Eintrag

Wir kamen heute in Grangor an, der Stadt der tausend Flüsse. Ein interresanter Fleck auch wenn ich die Notwendigkeit der Errichtung einer Stadt mitten im Meer nicht ganz folgen kann. Hohe Sicherheitsvorkehrungen zwangen uns unsere Waffen abzugeben, aber da ich das Gildensiegel trage durfte ich meinen Stab behalten.