Alabaster Steinwalls Tagebuch

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Location: United Kingdom

Monday, December 19, 2005

23. Efferd

Ein ruhige Tag geht dem Ende entgegen, der letzte Tag unserer Reise ich werde mich gleich in ein heißes Bad legen und mir den Staub aus den Gelenken waschen. Wir sind in einem kleinen Örtchen namens Erkenstein angekommen und werden von hier aus unsere weitere Reise nach Kunchom planen.

20. - 22. Efferd

Eine ruhige, aber leider nicht weniger staubige Reise verlief diese Tage völlig friedlich und ruhig. Den Blutpass hatten wir hinter uns gelassen und die Anspannung war endlich von mir gewichen. Ich meditierte des Abends um schnell wieder zu Kräften zu kommen, was mir erfolgreich gelang.

Sunday, December 18, 2005

20 Efferd

Es war tief in der Nacht, als wir begannen Rako ( dem Vertrauten Tier unserer Hexe ) zu folgen. Der Weg führte uns den Berg hoch, ein schroffer Fels an dem wir unsere Hände schunden. Auf dem halben Weg stürzte Bengram ab und hing nur noch von seinen Beilen, die er in den Fels geschlagen hatte, getragen vor einem Abgrund. Ich beute mich über die Felskannte und reichte ihm meinen Stab herunter, an dem er hochklettern sollte. Leider ging unser Vorhaben schief, da Tjalt zu ruckartig an mir zog. Bengram stürzte hinab und hatte Glück im Unglück. Er landete auf einer Plattform nur 10 Meter tiefer, wir eilten den Berg hinab um ihm zu helfen allerdings wollte er sich von mir nicht helfen lassen.... Zwerge....

Als wir gerade unseren Blick nach oben richteten, offenbarte sich uns ein zugegebenermaßen fantastisches Bild, ein großer Dschinn der Lüfte stand auf der Felsspitzen neben einer interessanten Felsformation und sprach mit Vanaria ( der Hexe ). Ich eilte den Berg hinauf um mit dieser mächtigen Manifestation der Elemente noch ein paar Worte zu wechseln, kam jedoch zu spät. Mit einem zornigen Schrei verschwand der Dschinn.

Der Dschinn hatte offensichtlich Seraya gefangen genommen, nachdem sie ihn gerufen hatte und sich von ihm gewünscht hat, er möge sie von ihrem Vater wegbringen. Vanaria hatte ihn ebenso gerufen und wünschte sich nun, dass er Seraya freigeben sollte. Er stellte die Bedingung, das wir uns als würdig erweisen sollten. So etwas passiert wenn sich ein Element einbildet es hätte Persönlichkeit.. pah.. ich weiß warum die Elementarmagie nichts für mich ist, diese aufgeblasenen Elementwesen die sich für etwas besonderes halten, gar für anbetungswürdig.

Hinter der Bergkuppe tat sich uns ein fruchtbares Tal auf und hinter diesem Tal auf der nächsten Bergkuppe war das Schloss des Dschinns in dem wir Seraya befreien sollten und uns als würdig erweisen. Dies musste aber bis zum Morgengrauen geschehen. Keine Zeit zur Rast blieb uns übrig, so gingen wir los und kletterten ins Tal hinab.

Im Tal war ein dichter Wald zu überwinden, was mir bis jetzt noch in den Knochen steckt, diese ganzen Büsche und meine Schuhe... ich muss mir neue Schuhe kaufen.. bei nächste Gelegenheit. Zuerst wollte der dickköpfige Zwerg vorstürmen, aber nachdem ich mir schon dachte, dass er uns mit seiner Kampfeslust in mehr Schwierigkeiten bringen würde, als ich Lust hatte empfahl ich das Tjalt vorgehen möge, als derjenige, der sich im Wald am besten von uns allen auskennt.

Eingeschnappt begab sich der Zwerg ans Ende der Truppe und viel immer weiter zurück, bis er plötzlich gänzlich verschwunden war und wir ein Knurren vernahmen. Horation lief los, jedoch hörte ich freudiges Jauchzen aus dem dunkel und war mir sicher der Zwerg würde zurecht kommen. Als es nach einer halben Minute noch nicht in Ordnung war reif Horatio "Hier sind zu viele!" und wir eilten ihnen zu Hilfe. Schon wieder waren es diese Khoramsbestien, widerliche Viecher. Wir hätten zusammen bleiben sollen, dann hätten wir ihnen sicherlich so imponiert, dass sie uns in Ruhe gelassen hätten.... aber wer hört schon auf dem Magier.. ts.. Der Zwerg wurde von ihnen fast getötet und ich tat mein bestes ihn ohne Magie zu verbinden, wer weiß wozu dieser Irre fähig ist wenn man ihn gegen seinen Willen mit Magie heilt.

Wir schleppten uns weiter verletzt durch den Wald und kamen schließlich bei der Festung an. Horatio kann einen wirklich zur Verzweiflung treiben.. er bildet sich ständig irgendwelchen Blödsinn sein, diesmal glaubte er das er krank sein würde, wegen der Khoramsbestien.. ts.. und was soll ich wegen meiner Schuhe sagen???.. die sind wirklich kaputt.. überhaupt nicht eingebildet.. gut sie sind nicht kaputt, aber sie sind schmutzig.. ziemlich sogar.

Ahm.. wo war ich.. achja.. wir schlichen uns in die Festung in einen Turm, der voll von toten Zwergen war. Diese Unglückspilze sind wohl direkt in eine Falle eines fehlgeleiteten Geoden gelaufen, sie waren von Erzspießen die aus dem Boden wuchsen durchbrohrt. Nach diesem Raum kamen wir in eine große innere Halle, in der Luftelementare umher huschten und sich um Säulen schlangen, sie tanzten einen fürchterlichen Tanz. Als wir versuchten uns an ihnen vorbei zu schleichen, wurde unser Zwerg, der leider etwas laut war von einem der Geister erfasst und quer durch den Raum gegen die Wand geworfen, glücklicherweise sind diese Zwerge sehr gut gepolstert und ihm geschah nichts. Tjalt war ebenso ungeschickt jedoch schrie ich auf, lenkte ihre Aufmerksamkeit auf mich und rannte aus dem Raum.. sie sausten mir hinterher und verpufften, als sie ihren Kraftkreis durchbrochen... soviel zur intelligenten Elementarwesen..

Natürlich wusste niemand meine Leistung zu würdigen, was hatte ich auch anders erwartet.. ich hatte mein Leben riskiert und nicht einmal ein freundlicher Blick wurde mir dafür zuteil.

Nun waren wir in einer Art Alchemie Labor angekommen, dort hatte der Geode sein Tagebuch in die Wand geritzt und es waren einige uralte ausgetrocknete Kräutertinkturen zu finden. Ich packte eine Flasche ein, in der noch Etwas erhalten geblieben war. Bin mal gespannt was das für eine Kräuterbrühe ist.

Einen Stock höher fanden wir einen Gegenstand, von dem der Geode in seinem Tagebuch gesprochen hatte.. er versuchte die Luft einzufangen und das Erz zu beherschen. Mir scheint, er ist auf seinem Weg zur Macht wohl etwas wahnsinnig geworden, denn dort an den Wänden schrieb er immer und immer wieder einen bestimmten Satz. Als wir diesen laut vorlasen konnten wir den Korken des magischen Gefäßes - wie eine Untersuchung ergab - entfernen und es strömte mit ungeheurer Macht Luft in es hinein. Schnell schlossen wir den Deckel wieder, waren uns aber nun sicher eine mächtige Waffe gegen den Dschinn zu haben.

Wir verließen das Labor und gingen in den Keller dort sahen wir den Geoden, versteinert überrascht schauend vor einer Tür stehend. Er wurde wohl überrascht als er gerade versuchte einen Erzdschinn in einen Raum zu bannen. Im inneren des Raumes sahen wir Seraya als Steinstatue am Ende des Raumes. Als wir näher kamen formte sich das Gesicht eines Erzdschinn aus der Wand und es sprach zu uns, sagte wir müssten uns Würdig erweisen und nur ihre Bräutigam würde sei befreien können.

Nun war es genug, diese Elementare hielten sich wohl für Götter... dabei kochen auch sie nur magietechnisch gesehen mit Wasser. Ich ging vor zu Seraya und löste den Versteinerungszauber auf.. das erste was diese bildhübsche Frau allerdings tat, war zu Horatio zu laufen, wovon sie durch Erzspieße abgehalten wurde... ich konnte sie doch nicht so umkommen lassen und wollte mich gerade an ihrer statt in die Gefangenschaft begeben, jedoch offenbarte der Elementar Horatio die selbe Möglichkeit und als er einwilligte ließ er Seraya gehen und sprach, dass er nun frei war. Ein Trick ein simpler Trick... dieser Horatio hat wirklich mehr Glück als Verstand.

Kaum hatten wir Seraya befreit verschwand der Dschinn und die Höhle begann einzustürzen, wir rannten nach oben, wo wir mitten in die Arme des Luftdschinn liefen, der verständlicherweise sehr ungehalten darüber war, dass wir seine Braut raubten. Ein kleines Plöpp ein kurzes Zapp später und der Elementar war in der Flasche des Geoden gefangen, die ich natürlich sicher in meinem Gepäch verstaute, wer weiß wozu sie noch nutze sein könnte. Wir machten uns auf den Rückweg und kamen unbeschadet, mehr oder weniger ins Lager der "da Merinal" zurück. Eine große Feier ging von statten, der ich aber aufgrund meines hohen Kraftverlusts bei der Befreiung Serayas nicht beiwohnen konnte.... wofür mir natürlich wieder niemand dankte... nicht einmal dieser Frauenheld Horatio, der nun die Früchte meiner Magie genießen würde...

Jetzt sitze ich hier, in einem der Wagen und schreibe bei Kerzenlicht diese Zeilen, mein Kopf dröhnt und ich fühle mich leer und ausgelaugt... und auch wenn ich das richtige getan habe frage ich mich doch immernoch, tue ich es auch mit den richtigen Leuten? Sind diese Menschen meine Anstrengungen wert? Die Risiken die ich heute nach eingegangen bin, hätten mich schon wieder mein Leben kosten können. Aber hinfort mit diesen dunklen Gedanken, ich werde mich nun zu Bett begeben, der morgige Tag wird wieder Licht in meinen müden Geist bringen.

Sunday, December 11, 2005

19. Efferd

Ein an sich ruhiger Tag geht zu Ende, wir schlagen gerade unser Lager auf... Halt.. da ist Geschrei! Fackeln auf dem Berg. Dieser dumme Zwerg hat nichts besseres beizutragen als mich anzubrüllen ich solle meinen Mund halten und diese nicht auch noch verscheuchen.... wirklich unglaublich wie ein einzelnes Wesen so kurzsichtig sein kann.

Es sind Ferkina! Ich mache mich bereit, falls ich diese Zeilen nicht fortsetzen kann und jemand dieses Buch findet, sagt meiner Akademi, dass meine Schulden nicht beglichen wurden tut mir leid und sie mögen doch bitte meinen Vater deswegen nicht behelligen.....

Ein Glück wir haben sie überwunden... einige unserer Begleiter der Gauklertruppe sind Gefallen und Horatio wurde schwer verletzt.. diese Ferkina kämpfen wie irre.. wir hatten Glück... doch der Zwerg ist tatsächlich traurig das der Rest von den Krähen der Hexe verjagt wurden... ich werde ihn wohl nie verstehen... schon wieder Geschrei!

Seraya da Merinal ist verschwunden, sie ist nicht in ihrem Wagen, hoffentlich das dieses dumme Mädchen keinen großen Fehler begangen.

18. Efferd

Ein nebliger Tag begrüßte mich heute Morgen. Mittem am Tag griffen unseren Frauenheld und seine Liebschaft 3 Khoramsbestien an. Merkwürdiges Getier.. glücklicherweise kamen wir rechtzeitig um sie zu verscheuchen. Leider sah unser einfältiger, kleiner Zwerg, das nicht so. Er beschwerte sich lauthals, dass ich sie verscheucht hätte mit meinen Rufen. Dieser vorlaute Wicht beginnt mir ob seiner inbrünstigen Kampfeswut und seiner Unbedarfheit zu missfallen. Eines Tages werde ich ihm Manieren beibringen müssen, oder er wird uns und sich, in noch mehr Schwierigkeiten bringen als er es schon getan hat.

Der Geschichtenerzähler erzählt uns vom Tor des Windes, einer alten Volksgeschichte über eine Felsformation, an der ein Tulamide einen Dschinn der Luft um einen Gefallen bat. Seine Frau wurde vom lüsternen Khalifen geraubt und er wollte sie zurück. Der Dschinn brachte ihn zu seiner Frau und tötete den Khalifen. Der Erzähler warnte uns jedoch davor Dschinne um Gefallen zu bitten, da sie, so erzählt er, immer ihren eigenen Willen haben und nicht immer so handeln wie man es gern hätte.

17. Efferd

Ein ereignisloser Tag mit Dreck und Staub ging nur zäh vorbei. Das Lagern am Abend machte mich auch nicht gerade glücklicher... der Blutpass steht uns morgen bevor, ich hoffe, dass keine der Erzählungen dieses immer merkwürdiger werdenden Erzählers wahr werden. Es ist eine sehr schlechte Stimmung im Lager.

16. Efferd

Heute war der Aufbruch, wir wurden eingewiesen und der Geschichtenerzähler hatte nichts bessers zu tun als sein Talent damit zu vergeuden uns grauenhafte Geschichten über die Ferkina zu erzählen. So sehr ich sein Talent auch bewundere, aber die Moral zu schmälern ist sicherlich keine kluge Idee. Ich bin gespannt was uns noch erwartet.

Außerdem bin ich gespannt welchen Fehler dieser Horatio noch begehen wird. Vielleicht werde ich ihm magische Unterstützung zukommen lassen, damit er uns alle nicht in Schwierigkeiten bringt.

15. Efferd

Wir haben heute einen merkwürdigen Geschichtenerzählen getroffen. Er berichtete uns vom Sagenumwobenen Draconia Festung. Naja.. in meinen Augen ist das pure Idiotie diesen Berg hinauf zu rennen. Etwas jedoch war merkwürdig an diesem Mann, er war fähig ein Ritual zu beschreiben, dass dort auf Draconia von statten gegangen sein muss.. mh... er beschrieb ganz deutlich von den Auswirkungen her, eine der Sieben Formeln der Zeit, was aber nicht sein kann da sie doch verschollen sind. Er sprach davon sein Gedächtnis verloren zu haben, was mich noch stutziger machte. Eine magische Untersuchung des Deliquenten brachte jedoch hervor, dass keine magische Begabung vorhanden ist.. jedoch habe ich die Vermutung das dort Bahnen zu sehen waren, die eigentlich einmal gefüllt waren wie ausgetrocknete Flussbahnen.

Der Geschichtenerzähler berichtete uns von einer Gauklerfamilie, die "da Merina". Wir erfuhren, dass sie ebenfalls über den Pass wollen und noch nach etwas Schutz suchen und bereit sind gut dafür zu bezahlen. Das Lager waren ein wilder Haufen von Athlethik und Tanz, von Licht und Zauber, diese Leute wissen sich zu präsentieren und feierten bis in den späten Abend hinein. Wir bekamen den Auftrag, doch dieser vermaledeite Einfaltspinsel Horatio versucht doch tatsächlich vor den Augen es ehrenwerten Oberhauptes der Gauklerfamilie mit seiner Tochter anzubendeln. Der argwöhnische Blick der ihm deswegen zu teil wurde, war kaum zu übersehen.

14. Efferd

Nach einer längeren Reise kamen wir in Tent an, von wo wir einen Pass über den Raschtuhlswall nehmen wollten. Bei der Gelegenheit wollte ich einen Abstecher nach Punin machen um meine neue Erungenschaft, die magische Lampe des Namenlosen Kultes dort untersuchen zu lassen. Meine bescheidenen Fähigkeiten in der Analyse von magischen Artefakte hatte leider nicht ausgereicht um meine Neugier zu befriedigen.

Dort angekommen legte ich die Lampe einem Magister vor, der nach der Untersuchung so hell auf begeistert war, dass er mir anbot die Lampe zu erwerben. Am Abend machte er mir ein Angebot was ich nicht ablehnen konnte. Diese vermaledeiten Schulden... die Untersuchung der Magie in diesem Artefakt hätte mir so viel Ruhm und Geld bringen können, dass meine Schulden ein für alle mal getilgt gewesen wären. Ich kann mir sowas aber nicht leisten.... und so blieb mir nichts anderes übrig als das Geschäft einzugehen. Das Artefakt ist mit einer mächtigen Abart des Motoricus erfüllt und besitzt eine potente Form eines Hellsichtzaubers. Der Magister versprach mir, das jedes Ergebnis der Bibliothek meiner Heimat Akademi zugesendet wird, auf das die dortigen Adepten und Magister daran teilhaben können... wer weiß vielleicht werden meine Schulden dadurch gemildet.

Monday, December 05, 2005

Erster Eintrag

Wir kamen heute in Grangor an, der Stadt der tausend Flüsse. Ein interresanter Fleck auch wenn ich die Notwendigkeit der Errichtung einer Stadt mitten im Meer nicht ganz folgen kann. Hohe Sicherheitsvorkehrungen zwangen uns unsere Waffen abzugeben, aber da ich das Gildensiegel trage durfte ich meinen Stab behalten.