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Monday, January 09, 2006

15. Travia

In Kunchom angekommen trennten wir uns, jeder hatte etwas zu erledigen. Doch bevor sich auch nur einer von uns dem gewünschten zuwenden konnte, liefen wir an an einem Propheten vorbei, einem dieser üblichen Unheilsverkünder er war ganz aufgeregt als er wütend auf uns zumarschierte und seine Verkündungen brüllte. Jedoch geschah etwas merkwürdiges als er Bukhar anfasste, er schrie auf und war erblindet. Ich sah es als meine Pflicht an mich um den Alten zu kümmern und nahm ihn mit zur Akademie.

Ich für meinen Teil ging sofort zur Akademie um das Artefakt abzugeben. Magister Khadil Okahrim empfing uns bereitwillig, ob das nun an mir oder vielmehr an meiner charmanten Begleitung in Form von Vanaria lag vermag ich nicht zu deuten. Nachdem ich das Artefakt abgegeben hatte, bat ich den Magister sich den so plötzlich Erblindeten anzuschauen.

Tatsächlich war dieser Mann eine Art von Magiedilletant und dieser Umstand sowie die Tatsache, dass seine Fähigkeiten nie ausgebildet wurden hatte wohl dazu geführt, dass er von Vision geplagt wurde. Der Magister vermutete den Grund der Erblindung bei einer Art Überladung und einem Zauberpatzer der entstand als er Bukhar untersuchte. Bukhar mh... ich werde ihn mir näher betrachten müssen, soviel ist klar.

Ich schrieb mir die wirren Aussagen des Alten auf und ging in die Bibliothek der Akademie um eine Übereinstimmung mit anderen Vorhersehungen zu finden, außer einem sehr interessanten Hinweis auf eine "An Alfaner Prophezeihung" fand ich nichts.. jedoch brannte sich mir dieser Satz in den Kopf:

"Zweimal nicht einmal wird der Rabe nach dem Thron des Herren über Zwölf greifen"

Nostriathamus hat diese Prohphezeihungen verfasst, vielleicht kann ich woanders mehr über ihn herausfinden.

Der Alte sprach noch von folgenden Dingen:

  • Am 9. Tag des 9. Monats würde das Unheil kommen
  • Wenn die 9flüssige Echse ohne Seele oder die Seele ohne Echse kommt
  • Wenn die Festung übers Wasser wandelt
  • die Dornen im verfluchten Dschungel im Norden beginnen zu wuchern

Der Rest des Tages verlief ruhig und Vanaria hatte den alten Mann an eine Pilgertruppe übergeben, die ihm helfen würden können.

Am Abend jedoch ereilte uns ein erneuter Schock, Vater da Merinal kam mit einem ihrer Wagen ins die Stadt gerast und erzählte uns unter Tränen, dass ein finsterer Gallertartiger schwarzer Dämon seine zwei Söhne getötet habe in der Nähe des Dorfes "Ehristar". Sie wahren wohl zu Nahe an der Gor gereist und hatten eine der finsteren Kreaturen auf sich aufmerksam gemacht.

Diese Häufung von Angriffen aus der Gor in so kurzer Zeit konnte - so vermute ich zumindest - kein Zufall sein.

Als wir gerade am reden waren, kam ein weiterer zu Hilfe ein Elf! Wohl ein Bekannter von Vanaria und Tjalt. Sehr zu meiner Freude, da ich von ihm etwas mehr Hirn und Vorsicht erwarte als von unserem ungestümen, bärtigen Freund.

Um mehr über diesen Vorfall herauszufinden und um mehr Gewissheit zu haben, wie es um die beiden verbliebenen Brüder stehen mochte, gingen wir zur Akademie um abermals die Hilfe von Khadil Okharim zu erbitten. Es war nun schon spät in der Nacht und wir hatten großes Glück ihn überhaupt wach anzutreffen.

Vanaria und Calendin hatten mich begleitet, jedoch waren die Informationen nach denen ich suchte in einem abgeschlossenen Teil der Bibliothek unter Verschluß und die Gesetze der Gilde verboten jemand anderem außer einem würdigen Magier diese Räumlichkeiten zu betreten, Vanaria war über diesen Umstand sehr zu meinem Bedauern erbost. Wenn sie die Schrecken, die ich in diesem Buch sah gesehen hätte, wäre sie sehr froh darum gewesen draußen geblieben zu sein.

Ein teuflisches Buch angefertigt von einem wohl irren Illusionisten, der bewegte Bilder, nein belebte Bilder von Dämonen samt deren Beschreibung in dieses Buch bannte. Wenn ich die Augen schließe habe ich das Gefühl, dass mich diese Bilder verfolgen, ich freue mich so gar nicht auf heute Nacht.

Der Dämon, der die da Merinals überfallen hatte musste ohne Zweifel ein "Dharai" gewesen sein. Er entspricht genau ihrer Beschreibung, sowie dessen was Vanaria im Geiste der armen Seraya gesehen hatte.

Dharai: Verwandschaft mit "Je Chrizlayk Ura"
  • Stark
  • Kampfdämon
  • 2 gehörnt
  • nicht von sich aus aggressiv
  • loyal
  • sehr widerstandsfähig
  • sein Schleim ist ätzend
Als wir von der Akademie mit dieser Information zurück kamen, wollte ich mir über etwas noch Gewissheit schaffen und untersuchte Bukhar abermals. Tatsächlich, Okharim hatte Recht gehabt. Ich bin fast erblindet, so hell war die magische Kraft für, die der Odem meine Sinne geöffnet hatte. Unglaublich, eine solche Macht hat normalerweise nur ein Halbgott oder etwas ähnliches. Mit diesen Gedanken zu Bett gehen, wird den Schlaf nicht weniger schrecklich Machen als die Bilder der Dämonen.

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