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Monday, January 16, 2006

20. Travia

Der Wagen ist verbrannt und nur noch kleine Teile sind übrig geblieben. Ein grausamer Wind bließ an diesem Morgen und wir machten uns auf an der von Vanaria beschriebenen Stelle emporzuklettern. Mit Hilfe der Kletterausrüstung und etwas Spucke, schafften wir die 30 Schritt schnell hinter uns zu bringen. Von nun an mussten wir "nur" eine Klamm empor laufen.

Der Wind der uns um die Ohren bließ trug Schreie an uns heran. Vanaria hatte von einem Reisebericht erzählt, den sie im Hesindetempel gefunden hatte. Dort war die Rede von solchen Dingen und das man sie ignorieren sollte. Plötzlich tauchte vor mir der Geist eines Pferdes auf, dass durch mich hindurchritt. Ich war wie starr vor Angst versuchte aber den anderen klar zu machen, dass dies nur eine Illusionsmagische Erschaffung war.

Aus dem Sandsturm kam uns ein Untoter entgegen, ein einzelner und ich dachte mir schon, dass das nicht alles gewesen sein kann. Jedoch wollte Bengram nicht hören und ihn aufs Korn nehmen. Kaum fing er zu kämpfen an kam über ein Dutzend aus dem Sandnebel und ich musste Bengram schnell mit einem Armatrutz verstärken.

Ein wenig Glück und viel Stockhiebe später, waren die Untoten erschlagen und wir konnten unseren Weg fortsetzen.

Als wir die Klamm fast verlassen hatten kamen wir an den Boronstempel. Die Türen des einst heiligen Gebäudes waren eingedrückt. Im Inneren war ein totales Chaos, die Gebeine von Verstorbenen lagen wild verteilt auf dem Boden herum und ich begann sofort aufzuräumen.

Da machten mich meine Gefährten auf ein Geräusch aufmerksam ich folgte ihnen um eine Kurve, da war jedoch nichts. Ein Odem offenbarte jedoch schreckliches! Das ganze Gebäude war magisch belebt und ich konnte nur noch "Raus hier" rufen und losrennen. Wir erreichten die Tür rechtzeitig, jedoch als wir sie geschlossen hatten, musste sich Vanaria ohne das wir es bemerkten nach innen gebracht haben und sie war somit eingeschlossen... ( Cliffhanger )

( Weiter gehts)
... Kaum hatten wir die Tür geschlossen, versuchten wir verzweifelt sie wieder zu öffnen, jedoch schien sie sich festgesetzt zu haben, der ganze Staub auf dem Boden hatten die Tür blockiert. Mit vereinten Kräften schafften wir es die Tür einen Spalt weit zu öffnen.

Von innen schlug die mächtige Knochenkreatur wütend gegen die Tür. Bengram quetschte sich durch den Spalt um sich zwischen die Kreatur und Vanaria zu bringen, was ihr genügend Zeit gab um aus dem düsteren Ort zu verschwinden.

Bengram folgte nur einen Augenblick später und half uns die Tür abermals zu schließen, während das Knochenwesen wütend ob seiner entglittenen Opfers gegen die Tür schlug und prügelte. Ein paar Augenblicke später, nachdem wir uns von der Tür entfernt hatten, hörten die Schläge auf und es kehrte wieder trügerische Ruhe ein in die kalte Wüstenlandschaft.

Bukhar bekam wieder einen Teil seiner Erinnerungen zurück und erzählte uns von der Vergangenheit der Gor, die eins ein blühendes Plateau war. Bis der Schwarm sie kahl gefressen hatte.

Wir reisten weiter von in die Gor hinein und ich versuchte mir eine Karte anhand von markanten Punkten am Horizont zu fertigen um nicht den Überblick über unsere Position zu verlieren.

Wenig später kamen wir in die Nähe eines großen Basaltfindlings an dem unser Elf eine merkwürdige Verwirbelung wahrnahm.... einen kurzen Augenblick starrte ich in die Richtung, bis auch ich es sah... ich kannte diese Verwirbelung, wir mussten schnell von hier fort, ein wildes Limbustor würde sich hier gleich öffnen und alles einsaugen was nicht weit genug entfernt ist. Wir rannten so schnell wir konnten in die Entgegengesetzte Richtung, was uns weiter in die Richtung führte in die wir nicht gehen wollten, zu Borbarads Feste, eine große Kralle mitten in der Wüste.

Kalendin fand eine seltsame Staubverwirbelung die über eine Vertiefung im Boden blies. Dort war es wärmer und völlig windstill. Wir kletterten hinab und verbrachten dort die Nacht.

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